Was ist eigentlich House Dance?
Leichtigkeit, wellenartige Grooves und extrem schnelle Beinarbeit zu treibenden House-Beats.
Die Energie des Undergrounds
Entstanden in den späten 1970er und 1980er Jahren in den legendären Underground-Clubs von Chicago (wie dem *Warehouse*) und New York City, ist House Dance einer der fließendsten Stile des Urban Dance. Während HipHop oft "heavy" und stark Richtung Boden gerichtet ist, wirkt House Dance befreiend, leicht und beinahe schwerelos.
Der Tanz zeichnet sich durch drei Hauptelemente aus: das wellenartige Vor- und Zurückwippen des Oberkörpers (genannt *Jacking*), die komplexe und extrem schnelle Beinarbeit (*Footwork*) und das sanfte, fast schwebende Gleiten über den Boden (*Lofting*). House Dance zieht seine Einflüsse aus vielen Kulturen – darunter Tap Dance, Capoeira, Salsa und afrikanische Tänze.
Die drei Säulen des House Dance:
- Jacking: Die fundamentale Oberkörper-Welle, die durch den gesamten Körper fließt und die Basis für jeden Schritt bildet.
- Footwork: Schnelle, rhythmische Schritte (wie *Farmer*, *Loose Leg* oder *Stomp*), die absolute Koordination erfordern.
- Lofting: Der akrobatischere, weiche Teil auf dem Boden, der stark von Capoeira und zeitgenössischem Fluss inspiriert ist.